Gustav Streicher

Gustav Streicher (* 2. Juli 1873 in Auerbach; † 12. August 1915 in Bad Hall) war ein österreichischer Dramatiker und Schriftsteller.

Biografie

Der 1873 in Auerbach im oberösterreichischen Innviertel geborene Streicher lebte und wirkte zuerst in Salzburg, wo er ab 1904 auch den jungen Georg Trakl förderte und zu ersten dramatischen Versuchen anregte („Totentag“ und „Fata Morgana“). 1908 folgte – zeitgleich mit Trakl – ein Umzug nach Wien.

Streicher war ein herausragender Vertreter der aus dem Naturalismus hervorgegangenen Heimatkunst, auch finden sich reichlich symbolistische Elemente in seinem Werk. Mit dem allmählichen Verschwinden dieser beiden Kunstrichtungen wurde allerdings auch seinem Schaffen die Grundlage entzogen.

Gustav Streicher starb 1915 im oberösterreichischen Bad Hall.

Werke

  • Stephan Fadinger (Historisches Drama)
  • Traumland: Märchendrama in drei Akten
  • Die Macht der Toten: Monna Violanta

Literatur

  • Literatur von und über Gustav Streicher im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Normdaten (Person): GND: 117317160 (lobid, OGND, AKS) | LCCN: no2007099529 | VIAF: 54922873 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Streicher, Gustav
ALTERNATIVNAMEN Streicher, August
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Dramatiker
GEBURTSDATUM 2. Juli 1873
GEBURTSORT Auerbach
STERBEDATUM 12. August 1915
STERBEORT Bad Hall